Bieber-Schmelze (Eisenhütte und Kupfer-Silber-Hütte), Bieber, Nordspessart, Hessen, (D)
Bieber Schmelze (Eisenhütte & Kupfer-Silberhütte)
Die Bieberer Eisenhütte wurde zunächst mit Rennfeuern betrieben, die 1702 durch den Bau einer Rohhütte mit zwei Krumöfen und einer Wäsche sowie einem Rösthaus abgelöst wurden. Der erste Hochofen wurde 1726 angeblasen, dem ein Form.- und Gießhaus mit Schlackenpochwerk angeschlossen wurden. Der zweite wesendlich größere Hochofen folgte im Jahre 1824, der die Jahresproduktion von 2-3000 Ztr. auf 20000Ztr. steigerte. Die Bieberer Hüttenreise dauerte jeweils 18-24 Wochen. Im März 1875 wurden die Hochöfen ausgeblasen und das preuß. Hüttenamt aufgelöst.
Die Bieberer Kupfer.- und Silberhütte ist seit Ende des 15. Jahrhunderts bekannt. Und wurde unter dem Bergmeister J.H.Cancrinus wesentlich ausgebaut und hatte Mitte des 18. Jahrhunderts folgende Einrichtungen:
1 Röst.- und 1 Schlieghaus, 1 Rohhütte mit 2 Hochöfen nach mansfelder Art und 1 dreistemeliches Stübepochwerk, 1 Saigerhütte mit 1 Treibofen, 1 Verblasofen, 1 Garherd, 1 dreistempeliches Stübepochwerk und 1 Laboratorium.
Die Jahresproduktion betrug 400-500 Ztr. Kupfer, 200-300 Ztr. Blei und 140-230 Ztr. Silber. Das Kupfer wurde von Kupferhämmern im Raume Frankfurt weiterverarbeitet und aus dem Silber wurden z.T. Bieberer Taler geprägt. Die Kupfer-Silber-Schmelzhütte wurde 1806 stillgelegt.
Die Bieberer Eisenhütte wurde zunächst mit Rennfeuern betrieben, die 1702 durch den Bau einer Rohhütte mit zwei Krumöfen und einer Wäsche sowie einem Rösthaus abgelöst wurden. Der erste Hochofen wurde 1726 angeblasen, dem ein Form.- und Gießhaus mit Schlackenpochwerk angeschlossen wurden. Der zweite wesendlich größere Hochofen folgte im Jahre 1824, der die Jahresproduktion von 2-3000 Ztr. auf 20000Ztr. steigerte. Die Bieberer Hüttenreise dauerte jeweils 18-24 Wochen. Im März 1875 wurden die Hochöfen ausgeblasen und das preuß. Hüttenamt aufgelöst.
Die Bieberer Kupfer.- und Silberhütte ist seit Ende des 15. Jahrhunderts bekannt. Und wurde unter dem Bergmeister J.H.Cancrinus wesentlich ausgebaut und hatte Mitte des 18. Jahrhunderts folgende Einrichtungen:
1 Röst.- und 1 Schlieghaus, 1 Rohhütte mit 2 Hochöfen nach mansfelder Art und 1 dreistemeliches Stübepochwerk, 1 Saigerhütte mit 1 Treibofen, 1 Verblasofen, 1 Garherd, 1 dreistempeliches Stübepochwerk und 1 Laboratorium.
Die Jahresproduktion betrug 400-500 Ztr. Kupfer, 200-300 Ztr. Blei und 140-230 Ztr. Silber. Das Kupfer wurde von Kupferhämmern im Raume Frankfurt weiterverarbeitet und aus dem Silber wurden z.T. Bieberer Taler geprägt. Die Kupfer-Silber-Schmelzhütte wurde 1806 stillgelegt.