Pferdegöpel und Göpelschacht von Hohneujahr mit Unverhofft Glück, Revier Johanngeorgenstadt, Erzgebirge, Sachsen, (D)
 (1) 11. Mai 2005.jpg)
Pferdegöpel und Göpelschacht der Gruben Hohneujahr und Unverhofft Glück:
Der Pferdegöpel von Johanngeorgenstadt ist ein Nachbau des letzten, erzgebirgischen Pferdegöpels. Im Original befand er sich wenige Hundertmeter von heutigen Standort entfernt. Es ist ein Nachbau des Neu Leipziger Glücks Pferdegöpel welcher sich über dem gleichnamigen Schacht befand. Der echte Neu Leipziger Glück Perdegöpel wurde wohl 1917 letztmalig betrieben. Kurz darauf erkannte bereits der Landesverein für Sächsischen Heimatschutz den bergbauhistorischen Wert dieser Anlage. So kam es 1920 zu einer Spendensammlung welche 30.000 Mark für den Erhalt des Pferdegöpels einbrachte. In der Folgezeit wurden wichtige Instandhaltungs- und Sicherungsarbeiten an dem Technischen Denkmal durchgeführt.
Die letzte Bergbauepoche von Johanngeorgenstadt brachte jedoch das Ende für das wertvolle, bergbauliche Denkmal. Der Hunger nach Uran führte in den frühen Jahren der SAG Wismut zu einem rücksichtslosen Raubbau welchen nicht nur der Pferdegöpel sondern nahezu die gesamte Altstadt von Johanngeorgenstadt zum Opfer viel.
Es wurden zahlreiche Schächte und Stolln auf der Suche nach Uran geöffnet darunter befand sich auch der Schacht Neu Leipziger Glück welcher mit dem Pferdegöpel überbaut war. Mit der Einrichtung des Wismut Schacht 42 musste der Pferdegöpel in den Jahren 1948/49 weichen.
Schon 1954 zur 300-Jahr Feier von Johanngeorgenstadt wurde die Forderung nach dem Wiederaufbau des Pferdegöpel (damals noch am Originalstandort) laut, fand aber leider nicht die notwendige Unterstützung. So wurden Pläne und Konzepte studiert und ausgearbeitet welche jedoch immer wieder an der Finanzierung scheiderten.
In der Zwischenzeit (1979) öffnete der VEB Bergsicherung Schneeberg den ehemaligen Göpelschacht der Grube Hohneujahr und Unverhofft Glück. Dabei stieß man auf die völlig intakte Schachtmauerung aus dem Jahre 1749. Es wurde schnell reagiert und eine umfangreiche Unterschutzstellung gesichert. Dieser Fund veranlasste Überlegungen wie man denn diese Schachtmauerung der Öffentlichkeit zugänglich machen kann und die Erhaltung sichern. Die Lösung lag förmlich auf der Hand als Schutzüberbauung würde sich der Nachbau des Pferdegöples Neu Leipziger Glück bestens eignen. Die Planungen wurden Zug um Zug voran getrieben aber es fehlten immernoch die Geldmittel um mit dem Aufbau zu beginnen. Mit der politischen Wende und der Wiedervereinigung Deutschland kam es nun auch zur Wende für das Projekt Pferdegöpel Johanngeorgenstadt.
Mit Finanzmitteln des Landes Sachsen und der Mithilfe zahlreicher ortsansässiger Unternehmen gelang in den 1990er der Wiederaufbau. Um für ein notwendiges Wirtschftsgebäude den richtigen Rahmen zufinden wurde auch hierfür ein historisches Vorbild gesucht. Und die Wahl viel auf das ebenfalls durch den Uranbergbau zerstörte Huthaus des Eleonore Erbstolln.
Der Pferdegöpel von Johanngeorgenstadt ist ein Nachbau des letzten, erzgebirgischen Pferdegöpels. Im Original befand er sich wenige Hundertmeter von heutigen Standort entfernt. Es ist ein Nachbau des Neu Leipziger Glücks Pferdegöpel welcher sich über dem gleichnamigen Schacht befand. Der echte Neu Leipziger Glück Perdegöpel wurde wohl 1917 letztmalig betrieben. Kurz darauf erkannte bereits der Landesverein für Sächsischen Heimatschutz den bergbauhistorischen Wert dieser Anlage. So kam es 1920 zu einer Spendensammlung welche 30.000 Mark für den Erhalt des Pferdegöpels einbrachte. In der Folgezeit wurden wichtige Instandhaltungs- und Sicherungsarbeiten an dem Technischen Denkmal durchgeführt.
Die letzte Bergbauepoche von Johanngeorgenstadt brachte jedoch das Ende für das wertvolle, bergbauliche Denkmal. Der Hunger nach Uran führte in den frühen Jahren der SAG Wismut zu einem rücksichtslosen Raubbau welchen nicht nur der Pferdegöpel sondern nahezu die gesamte Altstadt von Johanngeorgenstadt zum Opfer viel.
Es wurden zahlreiche Schächte und Stolln auf der Suche nach Uran geöffnet darunter befand sich auch der Schacht Neu Leipziger Glück welcher mit dem Pferdegöpel überbaut war. Mit der Einrichtung des Wismut Schacht 42 musste der Pferdegöpel in den Jahren 1948/49 weichen.
Schon 1954 zur 300-Jahr Feier von Johanngeorgenstadt wurde die Forderung nach dem Wiederaufbau des Pferdegöpel (damals noch am Originalstandort) laut, fand aber leider nicht die notwendige Unterstützung. So wurden Pläne und Konzepte studiert und ausgearbeitet welche jedoch immer wieder an der Finanzierung scheiderten.
In der Zwischenzeit (1979) öffnete der VEB Bergsicherung Schneeberg den ehemaligen Göpelschacht der Grube Hohneujahr und Unverhofft Glück. Dabei stieß man auf die völlig intakte Schachtmauerung aus dem Jahre 1749. Es wurde schnell reagiert und eine umfangreiche Unterschutzstellung gesichert. Dieser Fund veranlasste Überlegungen wie man denn diese Schachtmauerung der Öffentlichkeit zugänglich machen kann und die Erhaltung sichern. Die Lösung lag förmlich auf der Hand als Schutzüberbauung würde sich der Nachbau des Pferdegöples Neu Leipziger Glück bestens eignen. Die Planungen wurden Zug um Zug voran getrieben aber es fehlten immernoch die Geldmittel um mit dem Aufbau zu beginnen. Mit der politischen Wende und der Wiedervereinigung Deutschland kam es nun auch zur Wende für das Projekt Pferdegöpel Johanngeorgenstadt.
Mit Finanzmitteln des Landes Sachsen und der Mithilfe zahlreicher ortsansässiger Unternehmen gelang in den 1990er der Wiederaufbau. Um für ein notwendiges Wirtschftsgebäude den richtigen Rahmen zufinden wurde auch hierfür ein historisches Vorbild gesucht. Und die Wahl viel auf das ebenfalls durch den Uranbergbau zerstörte Huthaus des Eleonore Erbstolln.