Tagebau Löderburg nahe Staßfurt in Sachsen-Anhalt, (D)
 (1) 25. Juni 2005.jpg)
Der Braunkohle Tagebau Löderburg:
Bereits 1860 bis 1862 erbohrte man im Bereich um Börnecke und Löderburg Braunkohle es entstand die Tiefbaugrube Jacob. Als Bohrungen zwischen Börnecke und Löderburg auf ein ca. 15m mächiges Braunkohlelager fündig wurden, wurde der Entschluß gefasst einen Tagebau zu erschließen.
In den Jahren zwischen 1913 und 1915 konnten die Flächen über dem Kohlefeld erworben werden und der Weg war frei für den Tagebau.
- 1916 begannen die Aufschlußarbeiten zum Tagebau
- 1918 war genug Deckgebirge abgetragen um mit dem Abbau zu beginnen
- 1923 erreichte man eine Jahresproduktion von 15.000t
- 24. Juni 1924 Beschluß zur Einstellung des Tagebaues
- 1930 wurde der Abbau entgültig eingestellt Gründe waren unter anderen die schlechte Kohlequalität (hoher Salzgehalt) und die starken Wasserzuflüsse. Dass führte dazu das der Abbau eingestellt wurde obwohl bereits 400.000t Kohle freigeräumt waren. Diese Vorräte ersoffen mit dem Tagebau nach dem Abstellen der Pumpen. Der Tagebau hatte eine Ausdehnung von ca. 39ha und eine Tiefe von bis zu 54m.
Der städige Rohstoffmangel in der frühen DDR führte zu dem Plan den ehemaligen Tagebau Löderburg wieder zu sumpfen und den Tagebau neu aufzunehmen. Im Vorlauf erfolgten umfangreiche Bohrungen, sie brachten einen bauwürtigen Vorrat zum Vorschein. In ersten Planspielen zur Erweiterung des Tagebaues Löderburg vielen schon die Orte Thie und Athensleben zum Opfer.
- 1959 begann man mit dem Abpumpen des Wassers aus dem alten Restloch
- parallel begannen schon die Arbeiten für die Umsiedelung der Orte Thie und Athensleben
- 1961 beginnt der Aufkauf der ersten Häuser und Grundstücken in Thie
- Mai 1961 kam es zu einer unerwarteten Wende und das Projekt Tagebau Löderburg wurde wieder verworfen. Zahlreiche vorfeldvorbereitende Arbeiten wurden eingestellt und das leere Restloch soff erneut ab.
- 1974-1975 laufen die Planungen für ein Naherholungsgebiet am Tagebaurestloch
- 16. Juli 1977 feierliche Einweihung des Erholungszentrums
- 30. September 1987 gelangte die Lagerstätte mit ihren 700 Millionen Tonnen Braunkohle erneut in den Fokus des Bezirkstages und es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet.
Diese Pläne wurden allerdings durch die politische Wende von 1989-90 durchkreuzt und abermals verworfen.
Bereits 1860 bis 1862 erbohrte man im Bereich um Börnecke und Löderburg Braunkohle es entstand die Tiefbaugrube Jacob. Als Bohrungen zwischen Börnecke und Löderburg auf ein ca. 15m mächiges Braunkohlelager fündig wurden, wurde der Entschluß gefasst einen Tagebau zu erschließen.
In den Jahren zwischen 1913 und 1915 konnten die Flächen über dem Kohlefeld erworben werden und der Weg war frei für den Tagebau.
- 1916 begannen die Aufschlußarbeiten zum Tagebau
- 1918 war genug Deckgebirge abgetragen um mit dem Abbau zu beginnen
- 1923 erreichte man eine Jahresproduktion von 15.000t
- 24. Juni 1924 Beschluß zur Einstellung des Tagebaues
- 1930 wurde der Abbau entgültig eingestellt Gründe waren unter anderen die schlechte Kohlequalität (hoher Salzgehalt) und die starken Wasserzuflüsse. Dass führte dazu das der Abbau eingestellt wurde obwohl bereits 400.000t Kohle freigeräumt waren. Diese Vorräte ersoffen mit dem Tagebau nach dem Abstellen der Pumpen. Der Tagebau hatte eine Ausdehnung von ca. 39ha und eine Tiefe von bis zu 54m.
Der städige Rohstoffmangel in der frühen DDR führte zu dem Plan den ehemaligen Tagebau Löderburg wieder zu sumpfen und den Tagebau neu aufzunehmen. Im Vorlauf erfolgten umfangreiche Bohrungen, sie brachten einen bauwürtigen Vorrat zum Vorschein. In ersten Planspielen zur Erweiterung des Tagebaues Löderburg vielen schon die Orte Thie und Athensleben zum Opfer.
- 1959 begann man mit dem Abpumpen des Wassers aus dem alten Restloch
- parallel begannen schon die Arbeiten für die Umsiedelung der Orte Thie und Athensleben
- 1961 beginnt der Aufkauf der ersten Häuser und Grundstücken in Thie
- Mai 1961 kam es zu einer unerwarteten Wende und das Projekt Tagebau Löderburg wurde wieder verworfen. Zahlreiche vorfeldvorbereitende Arbeiten wurden eingestellt und das leere Restloch soff erneut ab.
- 1974-1975 laufen die Planungen für ein Naherholungsgebiet am Tagebaurestloch
- 16. Juli 1977 feierliche Einweihung des Erholungszentrums
- 30. September 1987 gelangte die Lagerstätte mit ihren 700 Millionen Tonnen Braunkohle erneut in den Fokus des Bezirkstages und es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet.
Diese Pläne wurden allerdings durch die politische Wende von 1989-90 durchkreuzt und abermals verworfen.