Diabas-Steinbruch Reimersgrün nahe Netzschkau im Vogtland, Sachsen, (D)
 01. Mai 2005 (1).jpg)
Diabas Steinbruch Reimersgrün bei Netzschkau:
Der Diabas Steinbruch Reimersgrün ist über die BAB 72 einfach zu erreichen. Man verlässt die A72 an der Abfahrt Treuen und folgt der Landstraße Richtung Elsterberg nach wenigen Kilometern kommt man zum Abzweig Plauen “Dreckschänke” dem Abzweig gegenüber liegt die Aufbereitung des ehemaligen Steinbruchs Herlasgrün welche heute vom Steinbruch Reimersgrün genutzt wird. Die Bezeichnung Dreckschänke bezieht sich auf eine Gaststätte welche am Abzweig nach Plauen gelegen hatte und ständig mit dem LKW-Verkehr und den Brecherstaub der nahen Aufbereitung zu kämpfen hatte. Mittlerweile ist die Gaststätte geschlossen und abgerissen. Man folgt aber weiter der Straße Richtung Elsterberg bis zum Abzweig Netzschkau hier kann man sein Fahrzeug abstellen und über eine Werksstraße in den Steinbruch gelangen (selbstverständlich nur mit Genehmigung der Werksleitung). Der Steinbruch Reimersgrün wurde in den 1980iger Jahren als Ersatz für den Steinbruch Herlasgrün erschlossen. Die Bezeichnung als Diabas Steinbruch wird dem Abbau nicht ganz gerecht da es sich um eine bunte Mischung von diabasischen Gesteinen handelt. Mit etwas Fantasie kann man sich in eine vulkanische Eruption an einen tropischen Korallenriff versetzen. Man kann die unterschiedlichsten Gesteine im Bruch finden so zum Beispiel - Pyrit reichen Aschetuff, Lapili- und Bombentuff, dolomitischen Kalkstein, feinkörnigen Diabas bis hin zum Diabasmandelstein mit Mandelfüllungen aus Calcit und Chlorit. Der Kalkstein ist durch den Kontakt zu den Eruptivgesteinen etwas metamorph überprägt, sehr fest und feinkörnig nicht selten führt er Bruchstücke der Diabasgesteine und Drusen mit schönen Mineralien welche den Steinbruch in der Sammlerwelt bekannt gemacht haben. Die Schichtfolgen fallen von Osten nach Westen deutlich ein und werden von zahlreichen Klüften und mineralisierten Gängen durchschlagen. Die Gänge sind meist mit Karbonaten, Quarz und gelegentlich Paradoxit mineralisiert sehr selten treten aber auch Nickelvererzungen auf.
Mineralien aus dem Steinbruch Reimersgrün:
Ankerit
Annabergit
Aragonit
Calcit
Chalkopyrit
Chlorit
Chromdiopsit ? (fraglich als Mandelfüllung)
Dolomit
Erythrin
Galenit
Gotthit -> z.T. Limonit
Malachit
Millerit
Nickelin
Nickelskutterudit
Paradoxit -> Adular -> Orthoklas
Pecorait
Pyrit
Quarz
Rammelsbergit
Rhodochrosit
Sphalerit
Tetraedrit
Der Diabas Steinbruch Reimersgrün ist über die BAB 72 einfach zu erreichen. Man verlässt die A72 an der Abfahrt Treuen und folgt der Landstraße Richtung Elsterberg nach wenigen Kilometern kommt man zum Abzweig Plauen “Dreckschänke” dem Abzweig gegenüber liegt die Aufbereitung des ehemaligen Steinbruchs Herlasgrün welche heute vom Steinbruch Reimersgrün genutzt wird. Die Bezeichnung Dreckschänke bezieht sich auf eine Gaststätte welche am Abzweig nach Plauen gelegen hatte und ständig mit dem LKW-Verkehr und den Brecherstaub der nahen Aufbereitung zu kämpfen hatte. Mittlerweile ist die Gaststätte geschlossen und abgerissen. Man folgt aber weiter der Straße Richtung Elsterberg bis zum Abzweig Netzschkau hier kann man sein Fahrzeug abstellen und über eine Werksstraße in den Steinbruch gelangen (selbstverständlich nur mit Genehmigung der Werksleitung). Der Steinbruch Reimersgrün wurde in den 1980iger Jahren als Ersatz für den Steinbruch Herlasgrün erschlossen. Die Bezeichnung als Diabas Steinbruch wird dem Abbau nicht ganz gerecht da es sich um eine bunte Mischung von diabasischen Gesteinen handelt. Mit etwas Fantasie kann man sich in eine vulkanische Eruption an einen tropischen Korallenriff versetzen. Man kann die unterschiedlichsten Gesteine im Bruch finden so zum Beispiel - Pyrit reichen Aschetuff, Lapili- und Bombentuff, dolomitischen Kalkstein, feinkörnigen Diabas bis hin zum Diabasmandelstein mit Mandelfüllungen aus Calcit und Chlorit. Der Kalkstein ist durch den Kontakt zu den Eruptivgesteinen etwas metamorph überprägt, sehr fest und feinkörnig nicht selten führt er Bruchstücke der Diabasgesteine und Drusen mit schönen Mineralien welche den Steinbruch in der Sammlerwelt bekannt gemacht haben. Die Schichtfolgen fallen von Osten nach Westen deutlich ein und werden von zahlreichen Klüften und mineralisierten Gängen durchschlagen. Die Gänge sind meist mit Karbonaten, Quarz und gelegentlich Paradoxit mineralisiert sehr selten treten aber auch Nickelvererzungen auf.
Mineralien aus dem Steinbruch Reimersgrün:
Ankerit
Annabergit
Aragonit
Calcit
Chalkopyrit
Chlorit
Chromdiopsit ? (fraglich als Mandelfüllung)
Dolomit
Erythrin
Galenit
Gotthit -> z.T. Limonit
Malachit
Millerit
Nickelin
Nickelskutterudit
Paradoxit -> Adular -> Orthoklas
Pecorait
Pyrit
Quarz
Rammelsbergit
Rhodochrosit
Sphalerit
Tetraedrit